Fragen und Antworten zur Oberbürgermeisterwahl

Viel erreicht und noch viel zu tun für Frankfurt
20. Dezember 2017

Fragen und Antworten zur Oberbürgermeisterwahl

Fragen und Antworten zur Wahl des Oberbürgermeisters in Frankfurt am Main am 25. Februar 2018

Oberbürgermeister Peter Feldmann tritt wieder an. Weitere Kandidaten sind Nargess Eskandari-Grünberg, Volker Stein, Bernadette Weyland, Janine Wissler, Nico Wehnemann und einige andere.

Allgemeine Informationen zur Wahl und den Kandidaten auf einen Blick

Wer ist amtierender Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt?

Seit 2012 ist Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Peter Feldmann (SPD).

Wann wird ein neuer Oberbürgermeister in Frankfurt gewählt?

Der erste Wahlgang findet am 25. Februar 2018 statt.

Was passiert, wenn keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von 50 Prozent bekommt?

Dann gibt es zwischen den beiden stärksten Kandidaten des ersten Wahlgangs eine Stichwahl, die am 11. März 2018 stattfindet.

Wie viele Kandidaten gibt es bei der nächsten Wahl zum Oberbürgermeister in Frankfurt 2018?

Bei der OB-Wahl 2018 gibt es (Stand 18. Dezember 2017) neben dem Amtsinhaber Oberbürgermeister Peter Feldmann elf weitere Bewerber für das Amt des Oberbürgermeister.

Welche Kandidaten haben sich bis jetzt gemeldet?

Insgesamt haben sich bis zum Anmeldeschluss folgende Bewerber beim Wahlamt gemeldet:

Der amtierende Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).
Gegen ihn treten an von den Fraktionen des Stadtparlaments die ehemalige Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (B’90/Die Grünen), die Landtagsabgeordnete Janine Wissler (Die Linke), die ehemalige Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen Bernadette Weyland (CDU), der Stadtverordnete Nico Wehnemann (Die Partei), Michael Weingärtner (Freie Wähler), sowie die unabhängigen Kandidaten Volker Stein, Hein Gottfried Fischer, Karsten Schloberg, Ming Yang, Juli Wünsch und Felicia Herrschaft.

Wie wurde man Kandidat?

Die Frist für neue Vorschläge endete am 18. Dezember 2017 um 18 Uhr. Vorschläge müssen bei der Stadt Frankfurt eingereicht werden. Man kann sich auch selber vorschlagen, aber für jeden Vorschlag braucht es 186 gültige Unterschriften von Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern, die wahlberechtigt sind. Diese Hürde gilt nicht für die Kandidaten, die von Parteien auf einem Nominierungsparteitag nominiert wurden. Allerdings müssen die Parteien als Fraktion im Stadtparlament vertreten sein. Ob alle Vorschläge zur Wahl zugelassen werden, entscheidet sich im Wahlausschuss am 29. Dezember.

Ablauf der Wahl

Wie viele Wahlberechtigte gibt es?

Die Zahl der Wahlberechtigten steht offiziell erst am Wahltag fest. Sie bewegt sich um die 510.000 Wählerinnen und Wähler. In der größten Stadt in Hessen sind rund 730.000 Einwohner zuhause und in Frankfurt daheim.

Wann erhält man seine Wahlbenachrichtigung?

Die schriftliche Wahlbenachrichtigung sollte alle Haushalte auf dem Postweg bis zum 4. Februar 2018 erreicht haben.

Was tue ich, wenn ich keine Wahlbenachrichtigung erhalten habe?

Falls man bis zum 5. Februar 2018 keine Wahlbenachrichtung erhalten hat, sollte man sich unbedingt beim Wahlamt unter der Nummer 069 212-40400 melden.

Falls es eine Stichwahl gibt, gibt es dann eine neue Wahlbenachrichtigung?

Nein. Bei Direktwahlen wird bei einer Stichwahl keine erneute Benachrichtigung versandt. Nach dem ersten Wahlgang wird die Benachrichtigung im Wahllokal nach dem Wählvorgang wieder zurückgegeben.

Wie finde ich mein Wahllokal?

Auf der Wahlbenachrichtigung steht, in welchem Wahllokal man seine Stimme abgeben muss. Eine weitere Möglichkeit ist der Anruf beim Wahlamt unter der Nummer 069 212-40400.

Von wann bis wann sind die Wahllokale am Wahltag geöffnet?

Die Wahllokale sind am 25. Februar 2018 von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die selbe Zeitspanne gilt für die eventuelle Stichwahl am 11. März 2018.

Wie kann ich Briefwahl beantragen?

Die Briefwahl kann von Wahlberechtigten jederzeit, auch schon vor Erhalt der Wahlbenachrichtigung beantragt werden. Dazu genügt ein formloser Brief oder eine E-Mail an das Wahlamt. Nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung können die Briefwahlunterlagen auf der Rückseite beantragt werden und dann per Brief, Fax oder eingescannt per Mail verschickt werden. Am Einfachsten ist die Briefwahl auf der Website der Stadt Frankfurt – www.frankfurt.de – zu beantragen. Das Antragsformular ist dort ab dem 15. Januar verfügbar.

Sonstige Fragen und Antworten zur OB-Wahl in Frankfurt

Von welcher Koalition wird die Stadt Frankfurt derzeit regiert?

In der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt, also dem Parlament der Stadt Frankfurt, hat die Koalition aus CDU, SPD und Grünen eine stabile Mehrheit.

Wie viele Kandidaten gab es bei der letzten Wahl zum Oberbürgermeister in Frankfurt 2012?

Im Jahr 2012 kandidierten insgesamt zehn Bewerber.

Wie ging die OB-Wahl 2012 aus?

Die Wahlbeteiligung lag bei 37,5 Prozent, in der Stichwahl bei 35,1 Prozent. Boris Rhein von der CDU unterlag in der Stichwahl mit 42,6 Prozent dem jetzigen Oberbürgermeister Peter Feldmann von der SPD, der 57,4 Prozent der Stimmen erhielt.

Gibt es einen Unterschied zwischen Oberbürgermeister (OB) und Bürgermeister?

Ja. Der Oberbürgermeister wird von den Bürgern alle sechs Jahre direkt gewählt. Der Bürgermeister ist sein Stellvertreter und wird vom Stadtparlament gewählt.

Was sind die wichtigsten Themen im Wahlkampf?

Bedeutende Themen im Wahlkampf 2018 in Frankfurt könnten werden: Wohnungen, Mieten, Gentrifizierung, Bildung, Schulen, Kitas, Verkehr, Fahrpreise, Kultur, Eintrittspreise, Umwelt, Fluglärm, Senioren, Sicherheit, Sauberkeit.

Welche Slogans haben die Kandidaten?

Unter anderem sind bisher bekannt: Wir für Frankfurt. Aufbruch für Frankfurt. Unabhängig für Frankfurt.

Wer gewinnt 2018 die Wahl zum Oberbürgermeister von Frankfurt?

Liebe Bürger, liebe Bürgerinnen,
Frankfurt geht es gut. Auf allen Politikfeldern haben wir in den sechs Jahren meiner ersten Amtszeit viel erreicht. Der Grund dafür ist die Konzentration auf die Lösung Ihrer wichtigsten Probleme, auf das was Ihren Alltag in der Stadt ausmacht: Arbeiten, Wohnen, Verkehr, Schulen. Den eingeschlagenen Weg möchte ich mit Ihrer Hilfe fortsetzen. Ich bitte Sie am 25. Februar 2018 bei der Wahl Ihres Oberbürgermeisters für die Amtszeit bis 2024 um Ihre Stimme.
Herzlichst, Ihr Peter Feldmann

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