Wie lauten die Fakten?

Unserem Frankfurt geht es wirtschaftlich gut. Wir sind eine der reichsten Städte Deutschlands. Im Jahr 2015 nahmen wir rund 1,8 Milliarden Euro an Gewerbesteuer ein. Zum Vergleich: Berlin verrechnete das Jahr 2015 mit rund 1,7 Milliarden Euro.

Frankfurt und seine Wirtschaft ist untrennbar. Ich denke dabei nicht zuerst an Ban-ken und Hochhäuser, sondern auch an unsere Industrie, die einen wesentlichen Teil dazu beigetragen hat und beiträgt, dass unsere Stadt heute so stark dasteht.

Die Arbeitslosigkeit in Frankfurt lag im Jahr 2016 bei 6,3 Prozent. Im Jahr 2015 hat sich alle 5 Tage ein neues Unternehmen in unserer Stadt angesiedelt. Im März 2017 gin-gen in Frankfurt laut der Bundesagentur für Arbeit 562.877 Menschen einer
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach.

Was hat sich in den letzten Jahren verändert?

Niedrigste Arbeitslosigkeit seit Jahrzehnten

Die Arbeitslosenquote ist in den letzten Jahren konstant zurückgegangen. Lag sie im Jahr 2013 noch bei 7 Prozent, liegt sie zum aktuellen Stand Oktober 2017 laut der Bundesagentur für Arbeit bei 5,6 Prozent. Das ist die niedrigste Quote seit 23 Jahren. Eine tolle Entwicklung, die wir weiter vorantreiben müssen!

14.000 neue Arbeitsplätze in nur einem Jahr

Das Jahr 2015 zeigt beispielhaft, wie viel gerade in unserer Stadt passiert. Sie wächst immer weiter. Im Vergleich zum Jahr 2014 wurden im Jahr 2015 14.000 neue Ar-beitsplätze gezählt. Das war ein phänomenal starker Anstieg!

Verdopplung der Gewerbe-Neuansiedlungen im Vergleich zu 2005

Hat sich im Jahr 2005 noch alle 10 Tage ein neues Unternehmen in unserer Stadt angesiedelt, so geschah dies im Jahr 2015 alle 5 Tage.

Zunahme Touristen

Die Anzahl der Touristen hat zugenommen, von 4.285.167 im Jahr 2012 auf 5.104.961 im Jahr 2015. Zum Vergleich: Das ist etwa das Siebenfache der aktuellen Einwohnerzahl Frankfurts.
Wir haben die Tourismusabgabe eingeführt, sie beträgt zwei Euro pro Nacht pro Person – allerdings nur für privat Reisende. Für dienstliche Reisen fällt diese Abgabe also nicht an. Die Tourismusabgabe fließt in unseren städtischen Haushalt und kann damit zur Verbesserung unserer Infrastruktur verwendet werden.
Zusammenarbeit Rhein-Main-Region

Die Rhein-Main Region arbeitet inzwischen verstärkt zusammen. Der Regionalver-band FrankfurtRheinMain hat das Ziel, unsere Metropolregion noch attraktiver zu machen und intensiv zu fördern. Nicht nur unsere Stadt, sondern auch die gesamte Region ist nicht nur Knotenpunkt internationaler Verkehrswege, sondern auch der Standort für viele große Unternehmen, sowie weltweit bekannter Wissenschaftsein-richtungen. Auch die Landschaft als Erholungsgebiet, sowie das große Kulturange-bot machen uns mitten im Herzen Europas einzigartig.

Wie sieht die Zukunft aus?

Fokus Einkaufsstraßen

Ich fordere für die Zukunft eine gezielte Unterstützung für den Einzelhandel auf der Zeil, Schweizer Straße, Berger Straße, Königsteiner Straße, Leipziger Straße und der Hanauer Landstraße. Damit soll sichergestellt werden, dass vor allem die Geschäfte, die sich noch in Familienhand befinden weiterhin Teil unseres Stadtbildes bleiben und nicht aufgrund steigender Mieten vertrieben werden.

Städtische Auftragsvergabe an lokale Unternehmen

Bei der städtischen Auftragsvergabe müssen lokale Unternehmen mehr einbezogen werden. Unsere Stadt ist voller starker, professioneller Unternehmen vor allem auch im Handwerk. Hier müssen wir gezielter in näherer Umgebung schauen.

Kommunales Arbeitsmarktprogramm für Eltern

Ich sage es immer wieder: Für mich stehen gerade die Frankfurterinnen und die Frankfurter mit ihren Familien im Mittelpunkt. Sie müssen unterstützt und gefördert werden, gerade wenn es nach der Elternzeit zurück in den Beruf gehen soll. Hier müssen wir ein Angebot schaffen!

Gebündelte Maßnahmen und gemeinsame Ziele

Für mich gibt es einige Punkte, die wir gemeinsam angehen müssen. Dazu gehört die Bekämpfung von Schwarzarbeit und damit die Ausbeutung von Arbeitnehmern (zum Beispiel auf Baustellen) durch bessere Kontrollen. Auch im Bereich Flughaffen müssen wir ansetzen: Das Lohndumping bei Fluglinien und beim Bodenpersonal muss ein Ende haben! Zu diesem Maßnahmenkatalog gehört aber auch, dass der Masterplan Industrie konsequent umgesetzt werden muss.

Wir müssen da weitermachen, wo wir gerade stehen! Die positive Entwicklung unserer Stadt muss mit allen Kräften weitergeführt werden. Ich wünsche mir persönlich, dass das Wort „Arbeitslosigkeit“ bald zum Fremdwort wird. Wir sind gemeinsam stark. Jede Frankfurterin und Frankfurter soll in unserer Stadt Arbeit finden. In einer Stadt, die wirtschaftlich sicher steht, die dynamisch ist und sich so den Herausforderungen unserer Zukunft stellt.

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