Wie lauten die Fakten?

In Frankfurt sind zur Zeit 369.222 Kraftfahrzeuge angemeldet. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Bürger ein Auto besitzt. 2015 nutzten 127.376.600 Fahrgäste die U-Bahn, 59.410.900 die Straßen-bahn und 57.676.100 die Buslinien.

Mobilität ist der Schlüssel für das Zusammenleben von vielen Menschen in unserer Stadt. Ohne unseren öffentlichen Nahverkehr wäre der Ablauf unseres Alltags nicht möglich. Wir alle profitieren davon, wenn der Nahverkehr reibungslos funktioniert. Es ist wichtig, dass der Nahverkehr für alle bezahlbar und damit auch für alle nutzbar ist.

Was hat sich verändert in den letzten Jahren?

Preissteigerungen gedeckelt und Preise gesenkt

Ich bin glücklich darüber, dass wir es geschafft haben in den nächsten drei Jahren eine Begrenzung von 1,5 Prozent für die Preissteigerungen des RMV festzulegen. Dazu kommt, dass wir die Preise für Tageskarten und den Einzelfahrschein in diesem Jahr erstmalig gesenkt haben.

Bus und Bahnen fahren in Zukunft auch nachts

Eine Forderung, die mich schon lange begleitet: Schon als Schülervertreter habe ich gefordert, dass Busse und Bahnen auch nachts eine gute Anbindung ermöglichen müssen. Dabei denke ich nicht nur an Jugendliche und Studierende, sondern auch vor allem an die Menschen die im Schichtdienst arbeiten und noch vor 5 Uhr morgens zur ihrer Arbeitsstätte gelangen müssen. Umso mehr freut es mich, dass wir bereits in diesem Jahr damit starten, dass die U-Bahnen und Busse auch nachts fahren.

Planungssicherheit bis 2021

Dass uns die Finanzierungsvereinbarung mit dem Land Hessen gelungen ist, verschafft eine Planungssicherheit bis ins Jahr 2021.

Schülerticket eingeführt

Wir konnten endlich das Schülerticket einführen: Es kostet 365 Euro im Jahr, also einen Euro pro Tag für jede Schülerin und jeden Schüler. Das Ticket ist in ganz Hessen gültig und kann rund um die Uhr genutzt werden. Es war ein langer Weg – aber ich werde auch in Zukunft nicht locker lassen, solche Forderungen umzusetzen.

Preissenkung der Cleverkarte und Einführung des Seniorentickets

Wichtig war die Preissenkung der Cleverkarte und noch wichtiger die erstmalige Einführung des Seniorentickets im Jahr 2013. Für mich sind das erste Schritte auf dem Weg zu einem angemessen, bezahlbaren Preis.

Wie sieht die Zukunft aus?

Deckelung der zukünftigen Preiserhöhungen

Ein wichtiger Anfang macht die neue Preisdecklung bis 2020. Aber wir müssen auch weiter auf die Zukunft setzten und für unsere Stadt ein Konzept entwickeln, welches noch mehr Anreize setzt, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Dafür müssen wir gemeinsam im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürger über Anforderungen und Bedürfnisse sprechen.

Kein Autoverkehr auf der nördlichen Mainseite

Es ist wichtig, dass der Raum in Frankfurt vor allem Fußgängern zu Gute kommt. Gerade unser Mainufer, als Grünfläche muss geschützt werden. Fußgänger müssen hier Vorfahrt haben, vor allem spielende Kinder müssen auch mitten im Zentrum unserer Stadt ihren geschützten Platz haben.

Kräftig in E-Mobiltität investieren

Im Bereich E-Mobilität müssen wir Tatsachen schaffen: Einmal mit guten Vorbild vorangehen und in E-Busse investieren, um die Luft im Ballungsraum zu verbessern und Anreize in Form von E-Tankstellen schaffen.

Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer

Damit mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, müssen wir auch die passende Infrastruktur anbieten. Als Ziel sehe ich hier mindestens den Ausbau von zwei zusätzlichen Radfahrer-Achsen, von Nord nach Süd und dann von Ost nach West. Zudem müssen wir ein Netz von Ladestationen aufbauen und die Abstellmöglichkeiten an den zentralen Orten in der Stadt verbessern.

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