Wie lauten die Fakten?

Unser Frankfurt ist seit jeher eine weltoffene und internationale Stadt. Früher als Handelsstadt, heute als attraktives Ziel für Menschen aus aller Welt. Wir empfangen jährlich mehrere Millionen Gäste, darunter allein über 2 Millionen Messebesucher.

Was hat sich in den letzten Jahren verändert?

Die Anzahl der Gäste hat zugenommen, von 4.285.167 im Jahr 2012 auf 5.104.961 im Jahr 2015. Zum Vergleich: Das ist etwa das Siebenfache der aktuellen Einwohnerzahl Frankfurts.

Integration als hauptamtliche Aufgabe im Magistrat verankert

Integration haben wir zu einer der wichtigsten Aufgaben gemacht und sie direkt im hauptamtlichen Magistrat verankert. Zudem wurde der 10 Punkte Plan zur interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung konsequent verfolgt.

Unterstützung von Bürgerinitiativen

Pulse of Europe, March of Sciene, das Bündnis gegen Pegida uvm. wurden von uns unterstützt. Hier sind Frankfurterinnen und Frankfurter selbst für ihr Ideal der offenen Stadt  eingetreten und haben deutlich gemacht, dass Rassismus nur Hass bedeutet und bei uns keinen Platz hat.

Rhein-Main Region stärken

Die Rhein-Main Region arbeitet inzwischen verstärkt zusammen. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat das Ziel, unsere Metropolregion noch attraktiver zu machen und intensiv zu fördern. Unsere Region ist nicht nur Knotenpunkt internationaler Verkehrswege, sondern auch der Standort für viele große Unternehmen, sowie weltweit bekannter Wissenschaftseinrichtungen. Auch die Landschaft als Erholungsgebiet, sowie das große Kulturangebot machen uns mitten im Herzen Europas einzigartig.

Neue Städtepartnerschaften und Freundschaften

Insgesamt unterhalten wir 17 Partnerschaften mit Städten auf vier Kontinenten. Dazu kamen in den letzten Jahren Philadelphia in Amerika, Eskisehir in der Türkei und die Umwandlung der Städtefreundschaft zur Stadt Tel-Aviv in Israel in eine Städtepartnerschaft.

Ich freue mich sehr über jede neue Partnerschaft. Es ist wichtig, dass wir in schwierigen Zeiten Brücken in die gesamte Welt bauen und neue Freundschaften knüpfen. Ein Beispiel dafür ist der trinationale Jugendaustausch, bei dem sich Jugendliche aus drei Nationen begegnen und austauschen.

Wie sieht die Zukunft aus?

Zusammenarbeit mit anderen Städten und der Region stärken

Wir müssen weiter daran arbeiten unsere interkommunale Zusammenarbeit in der Metropolregion zu stärken.

Wichtig für mich ist auch wie oben benannt die erfolgreiche Arbeit mit unseren Partnerstädten – nicht nur innerhalb Europas, sondern zum Beispiel auch die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit mit unserer Partnerstadt Philadelphia.

Ankommen erleichtern

Ein Herzthema ist für mich, dass wir das Ankommen für Neubürgerinnen und Neubürger in Frankfurt erleichtern. Das bedeutet zum einen, Informationsmöglichkeiten zu verbessern und zum anderen, den Umgang mit der hiesigen Bürokratie zu erleichtern.

Weltoffen, gastfreundlich und international

Unser Frankfurt ist eine einzigartige Stadt. Es ist wichtig, dass wir diese Einzigartigkeit bewahren. Frankfurt soll auch weiterhin eine weltoffene, gastfreundliche und internationale Stadt bleiben. Dafür werde ich mich auch in Zukunft immer wieder deutlich gegen rechtes Gedankengut positionieren. Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Diskrimierung haben in unserer Stadt keinen Platz!

Ich freue mich immer wieder, wenn ich Gästen unsere schöne Stadt zeigen kann und Friedrich Stoltze zitieren kann, der mir aus dem Herzen spricht: „Es is kaa Stadt uff der weite Welt, die so merr wie mei Frankfort gefällt, un es will merr net in mein Kopp enei, wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei.“

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